Pflege für Gartenmöbel aus Holz

Holzmöbel geben Terrassen, Balkonen und Gärten einen besonders gemütlichen Flair. Das Holz der Stühle, Bänke und Tische aus Holz passt durch seinen natürlich ästhetischen Look besonders gut zum Rest der Umgebung. Die Natürlichkeit des Holzes sorgt aber auch dafür, dass sich die Bretter von der Natur beeinflussen lassen. Zwar gibt es Holzarten, die besonders wenig Pflege benötigen, doch um das Verziehen oder Verfärben der Möbelstücke zu verhindern, muss man diese richtig pflegen.

Lärche:

Obwohl Lärchenholz besonders wetterfest und lange haltbar ist, ist auch dieses auf Pflege angewiesen. Besonders Holz, das viel Sonne ausgeliefert ist, verliert schnell seine schöne Farbe und wird an der Oberfläche leicht grau. Ist das schon passiert, sollte die oberste Schicht des Holzes abgeschliffen werden und das Möbelstück danach mit einer Schutzschicht, beispielsweise aus Hartöl bestrichen werden. Hartöl wirkt wasserabweisend und erhält die schöne Farbe des Holzes. Das Öl kann durch einfaches Bestreichen aufgetragen werden und sollte anschließend dreißig Minuten lang einwirken. Das überschüssige Öl wird danach abgetragen. Um ein weiteres Verfärben des Holzes zu verhindern, sollte dieser Vorgang alle zwei Jahre wiederholt werden.

Akazie:

Das Holz der Akazie bzw. der Robinie hält unbehandelt auch im Freien bis zu dreißig Jahre lang unbeschadet. Robinienholz ist besonders hart, wetterfest und unempflindlich gegenüber Insekten und Pilzen. Trotzdem sollte nicht auf eine regelmäßige Hartöl- oder Hartwachsbehandlung verzichtet werden, um das Holz im optimalen Zustand zu behalten. Ohne Pflege wird nämlich sogar dieses Holz unansehnlich und bekommt Flecken. Hartwachs bietet sich hier besonders gut als zusätzlicher Schutz gegen Flecken und Feuchtigkeit an. Hier sollte das Möbelstück jedoch vor der Behandlung mit einer Seifenlauge, beispielsweise Kernseife, gereinigt werden. Falls das Holz mit Öl behandelt wird, sollte das nicht zu oft geschehen. Eine Ölpflege alle zwei Jahre reicht vollkommen aus.

Eiche:

Die perfekte Pflege für Möbel aus Eichenholz erfolgt durch eine Behandlung mit Leinöl. Dieses sollte aber nicht aus dem Reformhaus stammen, sondern spezielles Maler-Leinöl sein. Maler-Leinöl wird nämlich anders verarbeitet wie gewöhnliches Leinöl und eignet sich besonders gut für Eichenmöbel. Obwohl es im Internet einige Tipps zur Pflege von Eichenholz durch gewöhnliches Speiseöl gibt, sollte darauf auf jeden Fall verzichtet werden. Grundsätzlich braucht man keine Angst haben, das Holz zu „überölen“, da es schon nach der vierten oder fünften Behandlung kein Öl mehr aufnehmen kann. Damit die Möbelstücke aber immer wieder in neuem Glanz erstrahlen, können sie durchaus einmal im Jahr behandelt werden.

Teak:

Ähnlich wie das Holz der Akazie, ist das asiatische Teakholz besonders widerstandsfähig und dadurch auch leicht zu pflegen. Teakmöbel, die allerdings im Freien stehen, sollten circa einmal im Jahr einen neuen Anschliff und eine anschließende Versiegelung bekommen. Das ist allerdings auch davon abhängig, ob man selbst lieber besonders satte Farben oder einen leicht gräulichen Farbton bevorzugt. Je öfter das Teakholz geölt wird, desto knalliger wird die Farbe.

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