Einkuscheln und genießen

Auch wenn die aktuellen Temperaturen noch recht sommerlich sind, müssen wir uns nichtsdestotrotz auf den Herbst einstellen. Besonders die bunten Blätter und die angenehmen Temperaturen tagsüber verleihen dieser Jahreszeit seinen Reiz. Es wäre doch schade, wenn wir den Großteil dieser schönen Zeit drinnen verbringen würden. Für kühle Stunden gibt’s Decken und Plaids in die man sich einkuscheln kann.

Kuschelige Accessoires

Prächtige Sonnenuntergänge, funkelnde Sternenhimmel und die bunt gefärbten Herbstblätter müssen ab sofort nicht mehr vom Fenster aus beobachtet werden. Warme Decken und Plaids verschaffen Abhilfe und machen die kühleren Stunden zu einem besonderen Naturerlebnis. Die kuscheligen Accessoires halten nicht nur warm, sondern dienen auch als Deko-Element für Balkonien. Wenn sie nicht verwendet werden, schmücken sie Stühle, Liegen und Lounge-Möbel. Zur Aufbewahrung eignet sich auch eine wetterfeste Truhe.

Die richtige Decke zur richtigen Jahreszeit

Während im Sommer eine leichte Häkeldecke oder ein Plaid aus dünnem Stoff ausreicht, darf es im Herbst eine Woll-, Filz- oder sogar eine Kunstfelldecke sein. Je flauschiger und dicker, desto eher wird eine dekorative Wirkung erzeugt. Mit Kissen und Sessel im ähnlichen Farbton wird Ihr Balkon zur besonderen Wohlfühloase. Kerzen, Fackeln oder Laternen sorgen für romantische Stimmung. Wer noch weitere Deko-Tipps für den Herbst sucht, kann in unserem Blogbeitrag „Herbst auf Balkonien“ nachlesen.

Plaids – modisches Accessoire, oder doch Kuscheldecke?

Plaids haben seinen Uhrsprung in den schottischen Highlands und gehören dort zum Kulturgut. Da in Schottland ein raues Klima herrscht, bestehen die Decken aus Tartanstoff. Das typische Karomuster ist dabei charakteristisch für die Region. Plaids werden von den Schotten auch als modisches Accessoire – als Schulterdecke, gemeinsam mit dem berühmten Kilt – getragen. Heutzutage ist es auch im Wohnbereich weit verbreitet und wird als Kuscheldecke verwendet. Diese Patchwork-Decken können auch ganz einfach selbst genäht und persönlich gestaltet werden.

Egal ob Einsteiger oder Profi – Schritt-für-Schritt-Anleitung für Patchwork-Decken

Sie brauchen:

  • 20 Stoffquadrate zu je 25 cm x 25 cm (kann auch als Patchrolle gekauft werden)
  • Einfärbiger Baumwollstoff für die Rückseite (1 m x 1,50 m)
  • Ein bauschiges Volumenvlies (1 m x 1,50 m – 1 cm dick)
  • Nähmaschine, weißes Nähgarn, Schere, Stift oder Stoffkreise, Lineal, Stecknadel und Nähnadel

Schritt 1:

Die Quadrate jeweils Schnittkante an Schnittkante der Reihe nach mit Stecknadeln aneinanderstecken. Danach sollten alle Nähte mit einer Nahtzugabe von 0,75 cm gesteppt werden. Exaktes Nähen ist das Um und Auf. Danach die sollte die Nahtzugabe auseinander gebügelt werden. Dieser Vorgang sollte Reihe für Reihe durchgeführt werden.

Schritt 2:

Wenn man 5 einzelne Reihen mit den Quadraten erstellt hat, werden diese zusammengenäht. Die Decke nimmt schon erste Formen an. Auch hier gilt wieder Schnittkante an Schnittkante aneinanderheften. Anschließend wieder die Nahtzugabe auseinanderbügeln.

Schritt 3:

Nun sollte die Patchwork-Decke ausgemessen und mit dem Volumenvlies angepasst werden. Die Decke passgenau auf das Vlies auflegen und glattstreichen. Anschließend sollten die Außenkanten, Längs- und Quernähte mit dem Vlies fixiert werden. Am besten funktioniert das mit Stecknadeln. Die Nähte dann mit der Nähmaschine absteppen.

Schritt 4:

Den Stoff für die Rückseite zuschneiden, auf die Oberseite der gesteppten Decke auflegen und mit Stecknadeln fixieren. Die Patchwork-Decke bis auf eine ca. 40 cm lange Öffnung absteppen. Die Decke wenden und die Öffnung entweder mit der Hand oder schmal mit der Nähmaschine zusammennähen.