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Do-it-yourself Pflanztöpfe

Alte Badewannen, Dosen, Jutesäcke, Handtaschen oder sogar Jeans. Pflanztöpfe kann man praktisch aus allem machen. Für das Gemüsebeet am Balkon reicht sogar eine etwas stärkere Kartonschachtel oder eine ausgediente Waschschüssel. Die sogenannten Upcycling-Gefäße liegen voll im Trend und verfolgen auch den Gedanken der Nachhaltigkeit. Was für andere keine Verwendung mehr hat, ist für so Manchen ein dekoratives Element für den Garten oder für die Terrasse.

Upcycling-Gefäße

Praktisch eignen sich alle alten gebrauchten Gegenstände als Pflanzbehälter. Blechdosen zum Beispiel lassen sich gut in Szene setzen. Alte Retro-Blechdosen schauen dekorativ aus und können ohne aufwändige Bearbeitung gleich als Blumentopf genutzt werden. Lediglich Abflusslöcher am Boden sollten gebohrt werden, damit sich keine Staunässe bilden kann. Herkömmliche Blechdosen aus dem Supermarkt können in jeder beliebigen Farbe angemalt werden. Eine alte, ausgediente Gugelhupf-Form kann als Hängeblumenampel dienen. Einfach 4 Löcher seitlich bohren, damit die Ampel mit Schnüren oder Ketten aufhängt werden kann.  Eine weitere Deko-Idee sind alte Handtaschen, die man mit Blumen bepflanzen kann. Aufgehängt auf den Gartenzaun kommen sie besonders zur Geltung. Auch bunt bemalte, alte Autoreifen sieht man öfter in Gärten. Das gute an Upcycling ist, dass man aus den einfachsten Materialien originelle Sachen basteln kann. Und man braucht dazu nur in den Keller oder in den Abstellraum gehen und nach ausrangierten Sachen suchen.

Kräuterbeet aus Paletten

Paletten-Möbel liegen derzeit voll im Trend. Sie sehen nicht nur stylisch aus, sondern können auch ganz einfach selbst zusammengebaut werden. Passend dazu gibt es auch ein Paletten-Kräuterregal, das nicht nur platzsparend ist, sondern auch ein optischer Hingucker.

Was wird benötigt?

  • 1 Euro-Palette
  • Brecheisen
  • Akkuschrauber und Bits
  • Schrauben
  • Schmale Latten
  • Mulchfolie
  • Kies
  • Erde
  • Verschiedene Kräuterpflanzen

So wird’s gemacht!

Zuerst müssen die beiden mittleren, etwas schmaleren Bretter vorsichtig von der Palette entfernt werden. Mit dem Brecheisen lässt sich diese Arbeit gut durchführen. Für die unterste Pflanzenebene sollte eine Latte über die gesamte Länge festgeschraubt werden – diese dient als Boden. Für die mittlere und obere Etage dienen die mittleren Latten, die von der Palette entfernt wurden, als Boden. Diese müssen passend zugeschnitten werden. Das Kräuterregal kann entweder an die Wand geschraubt werden, oder mit einer stabilen Unterkonstruktion hingestellt werden. Bei letzterer Variante kann man am Boden noch Füße aus Kanthölzer anbringen.

Im nächsten Schritt sollten die Pflanznischen mit Mulchfolie ausgekleidet werden. Das macht man deshalb, damit das Holz nicht so schnell verfault. Die Folie bekommt man in jedem Baumarkt und kann mit einem Tacker befestigt werden. Die Nischen dann mit Kies befüllen, so kann sich keine Staunässe bilden. Anschließend mit Erde auffüllen und die Kräuter einsetzen. Zur Übersicht kann man kleine Beschriftungstäfelchen neben die Pflanzen stecken, oder die Vorderseite des Kräuterregals mit Tafel-Farbe bestreichen. Die Namen der Kräuter können dann einfach mit Kreide darauf geschrieben werden.

Man sieht schnell: Plastikfrei muss nicht kompliziert und aufwändig sein – im Gegenteil! Mit nur wenigen Handgriffen kann auch am Balkon auf Plastik verzichtet werden. Wir wünschen gutes Gelingen!